eSport

eSport anerkennen!

https://esport.deutschesportpartei.de/

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Natürlich ist die Deutsche Sportpartei eine Interessenvertretung der Sportler und Vereine im Breiten- und Leistungssport. Allerdings halten wir auch eine Anerkennung der eSport-Sparte in den regulären Sportbereich für erforderlich.
Kevin Ochudlo,Landtagskandidat der DSP in NRW sagt Euch warum:
Was ist eSport? Ein kurzer Ausflug:
Die Besten der Welt messen sich ein Monat lang in mitreißenden Matches. Eintrittskarten für diese Matches sind in wenigen Minuten ausverkauft. Unzählige Live-Übertragungen auf verschiedensten Streaming Seiten oder im Kino. Die individuelle Zuschauerzahl lag bei 36 Millionen. Preisgeld von über $2,130,000 USD (€1,907,194.31). Dies sind nicht Fakten eines Tennisturniers, sondern von den „World Championship 2015“ den sozusagen Weltmeisterschaften für League of Legends. Diese Zahlen und Fakten belegen die weltweite Bedeutung des eSport. In einem kleinen Ausflug möchte ich Ihnen allen die Welt des eSport näherbringen, die sich noch nicht so mit dem Thema auskennen.
Ist eSport eigentlich Sport?
Nur in wenigen Ländern (z.B. Frankreich, China oder Brasilien) wird eSport von etablierten Sportverbänden als Sportart anerkannt. In eSport einen „richtigen“ Sport zu sehen, fällt vielen Menschen in Deutschland noch immer schwer. Auch der „Deutsche Olympische Sportbund (DOSB)“ stuft eSport nicht als Sportart ein. Ob die Sorge besteht, dass eSportler Anspruch auf Sportförderung stellen oder es an Akzeptanz fehlt, kann man schlecht herausfinden.
Was ist eigentlich Sport? – Definition von Sport
Der Duden beschreibt Sport wie folgt: „nach bestimmten Regeln [im Wettkampf] aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung“. Eine wirklich eindeutige Definition ist nicht zu finden. Allerdings steht fest, dass der Begriff Sport sich über die Jahrzehnte gewandelt hat. Früher stand eine nichtkommerzielle Tätigkeit im Mittelpunkt, was heute in Zeiten von Sportkonzernen wie Borussia Dortmund oder Bayern München kaum vorstellbar ist.
Der DOSB selbst definiert Sport mit folgendem Aspekt und zeigt gleichzeitig auch die Einschränkungen: „Die Ausübung der Sportart muss eine eigene, sportartbestimmende motorische Aktivität eines jeden zum Ziel haben, der sie betreibt. Diese eigenmotorische Aktivität liegt insbesondere nicht vor bei Denkspielen, Bastel- und Modellbautätigkeit, Zucht von Tieren, Dressur von Tieren ohne Einbeziehung der Bewegung des Menschen und Bewältigung technischen Gerätes ohne Einbeziehung der Bewegung des Menschen.“

Was ist eigentlich eSport? – Definition von eSport

Eine Definition die heute noch sehr gut passt: „Der Begriff eSport (…) bezeichnet das wettbewerbsmäßige Spielen von Computer- oder Videospielen im Einzel- oder Mehrspielermodus. eSport versteht sich entsprechend des klassischen Spielbegriffs und erfordert sowohl Spielkönnen (Hand-Augen-Koordination, Reaktionsschnelligkeit), als auch strategisches und taktisches Verständnis (Spielübersicht, Spielverständnis).“

eSport als eine berechtigte Sportart

Wie bei jeder Sportart holt niemand mehr einen Blumentopf, wenn man nicht täglich an seinen körperlichen und mentalen Fähigkeiten arbeitet. Und dies ist nicht anders beim eSport. Nur durch tägliches Training kann ein eSportler seine körperlichen und mentalen Höchstleistungen abrufen. eSportler bzw. Athleten können ab Mitte 20 schwieriger mithalten. Aufgrund ihrer sinkenden Reaktionsgeschwindigkeit und Schnelligkeit werden sie immer weniger konkurrenzfähig. Und dabei sieht man den physischen Anspruch an eSportler.

Bei Sportarten wie Sportschießen oder Darts steht sicherlich körperliche Fitness nicht im Vordergrund. Anders ist es beim eSport auch nicht. Allerdings liegt die Faszination beim eSport bei den extrem schnellen Reflexen und einer großen Geschwindigkiet im Umgang mit Maus und Tastatur. Daraus folgt, dass viele eSportler die Fähigkeit besitzen 300 Aktionen pro Minute (APM) in Videospielen wie Starcraft auszuführen.

Geistige Fitness im eSport

Höchste Konzentration ist im eSport immer gefragt. Der kleinste Moment der Unaufmerksamkeit kann zur Niederlage führen, da es in den meisten Videospielen intensiv und extrem schnell zur Sache geht.
Selbst die schnellsten Schlachten bei League of Legends können die Spieler aufgrund ihrer hervorragenden visuellen Fähigkeiten und Auffassungsgabe den Überblick behalten. Studien zeigen das Spieler die oft Videospiele spielen deutlich bessere Werte als Nicht-Spieler in diesen Bereichen ausweisen und das nicht umsonst.

Sollte der eSport Sport sein?

Ohne regelmäßiges Training können eSportler oder Spieler nicht ihre Höchstleistungen erreichen. Auf Turnieren sowie Online-Ligen merkt man die kompetitive Stimmung. Und jeder Mensch der den eSport belächelt, zeigt gleichzeitig auch seine Unkenntnis über dieses Thema. Frankreich hat es vorgemacht und wir können es auch! Wir können und sollten das harte Training der eSportler wertschätzen und unterstützen.

Jedem ist empfohlen sich eSport auf Streaming-Seiten wie Twitch mal anzuschauen und sich mal Gedanken zu machen, ob Sie selbst eSport als Sport anerkennen würden.

Geben Sie der Deutschen Sportpartei (DSP) ihre Stimme, wenn in NRW der neue Landtag gewählt wird. Denn wir setzten uns, neben der Förderung von Breiten- und Leistungssport, auch für die Anerkennung von eSport ein!
Ihr Landtagskandidat
Kevin Ochudlo

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